Drahtbiegezangen brauchen Sie in der Kieferorthopädie und im Dentallabor, um Klammern, Federn, Schlaufen und Bögen aus KFO-Draht präzise zu formen. Jede Zange hat eine eigene Maulform, mit der sich bestimmte Biegungen sauber und wiederholbar ausführen lassen. Deshalb gehören in der Regel mehrere Modelle zur Grundausstattung eines KFO-Arbeitsplatzes.
Drahtbiegezangen im Sortiment
- Drahtbiegezange nach Young – vielseitige Biegezange für Klammern und Federn.
- Drahtbiegezange nach Nance – mit gestuften Branchen für gleichmäßige Schlaufen.
- Drahtbiegezange nach Andresen sowie die Varianten Andresen/Schwarz und Andresen/Fischer – für Drahtelemente herausnehmbarer Apparaturen.
- Pfeilknickzange nach Schwarz – für das Biegen von Pfeilklammern.
- Langenbeck, Waldsachs und Peeso – weitere bewährte Formen für Labor und Praxis.
Worauf achten?
- Maulform passend zur Biegung: rund für Schlaufen und Bögen, flach für Winkel und Knicke.
- Fein polierte Branchen, damit der Draht nicht zerkratzt oder eingekerbt wird.
- Spielfreies Gelenk und exakt schließende Backen für reproduzierbare Biegungen.
- Maximale Drahtstärke der Zange beachten, damit die Branchen nicht ausleiern.
- Edelstahl, autoklavierbar bis 134 °C.
Weitere Zangen und Instrumente für die Kieferorthopädie finden Sie unter Kieferorthopädische Instrumente und in der Übersicht Dentalinstrumente. Wie Sie Zangen richtig pflegen, erklärt der Ratgeber Pflege und Aufbereitung von Instrumenten.